Tipp des Pro’s
8. Januar 2020
Open House Day vom 21. März 2020 – ABGESAGT
14. März 2020
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Tipp des Pro`s

Effektiv trainieren mit Hilfe dem Toptracer:  Teil 2 – Total work out

Beim letzten Trainingstipp ging es um das Training für die kurzen und mittleren Eisen. Im heutigen Beitrag stehen die Schläge im Mittelpunkt, ich auf einer längeren Spielbahn spielen würde, also z.B. Driver, Fairwayholz und das Pitching Wedge. 

Die Trainingssession beginnt mit einigen Fitnessübungen zum Aufwärmen und einigen Schlägen mit den genannten drei Schlägern (Driver/Fairwayholz/Pitching Wedge). Nun beginnt das eigentliche Training mit dem Toptracer. 

Ich wähle den Modus «Points Game» und trage zwei Spieler ein: Heute spielt «Ralf» gegen  «Lehmann». «Ralf» schlägt 3 Bälle auf die 78m entfernte Fahne mit dem Pithcing Wedge, dann kommt «Lehmann» mit 3 Schlägen.

Ich konzentriere mich darauf möglichst dicht an diese Fahne zu spielen und lasse alle anderen Fahnen oder Möglichkeiten zum Punkten aus. Nach je 6 Schlägen steht der Sieger fest und ich addiere die Gesamtpunktzahl der 12 Schläge beider Spieler. In unserem Beispiel hat «Ralf» gegen «Lehmann» mit 130/80Punkten gewonnen, Gesamtpunktzahl 210. 

Denselben Ablauf «Ralf» gegen «Lehmann» führe ich mit dem Fairwayholz oder Hybrid zur weissen 150m Fahne und dem Driver zur gelben 199m Fahne durch. 

Diese Trainingsform nennt man stereotypisches Training, da ich mit demselben Schläger zum selben Ziel spiele. Sie eignet sich zum Einspielen und um an der Schwungtechnik zu feilen. Da ich auf dem Platz aber ständig wechselnde Ziele anspielen muss, ändere ich die Vorgehensweise zum sogenannten variablen Training: 

Hierbei spiele ich die 3 Fahnen nacheinander an, also startet «Ralf» mit dem einem Schlag zur 78m Fahne, macht den zweiten Schlag zur 150m Fahne und den dritten Schlag zur gelben 199m Fahne. Der Ablauf ist nun deutlich schwieriger. Ich muss die Schläger wechseln, die Ausrichtung anpassen, evtl. den Schwungrhythmus oder die Ausholmenge variieren. Nach jeweils 6 Schlägen komme ich zu meinem Ergebnis: Erneut hat «Ralf» hat gegen «Lehmann» gewonnen.

Im letzten Durchgang trainiere ich im Wettkampfmodus, d.h. ich spiele wie bei einem Turnier auf dem Golfplatz: ich mache meine volle Pre-Shot Routine vor dem Schlag und lasse zwischen den einzelnen Schlägen eine Pause. Nach dem ersten Durchgang steht es unentschieden. «Ralf» und «Lehmann» haben jeweils 160Punkte. Bei dieser Version hat Ich spiele wie zuvor 3 Durchgänge mit und addiere die Gesamtpunktzahl.  

Wenn ich auf diese Art und Weise trainiere, verbringe ich 2/3 der Zeit mit variablem und wettkampfnahem Training. Ziel sollte sein, dass ich im Wettkampmodus eine höhere Punktzahl erreiche als beim stereotypen Training. So erhöht sich die Chance, dass ich meine guten Schläge der Range auf den Platz übertragen kann, wenn ich gelernt habe, dass ich durch Konzentration und Fokussieren erfolgreich zur Fahne spielen kann. 

Auch in diesem Monat gilt: Wer es innerhalb einer Trainierstunde schafft seinen pro zu schlagen, bekommt bei der Buchung der nächsten Stunde 50 Franken geschenkt (Beschreibung siehe Pro-Aktion im Januar).